Instagram wird im Marketing immer wichtiger. Bisher konnte man seine Fotos allerdings nur per Smartphone App hochladen. So klingt es fast wie eine Sensation, dass ab sofort auch ein Upload der Bilder über den Browser möglich ist. Es werden allerdings (noch) nicht alle Funktionen unterstützt. Welche Funktionen fehlen und wie man den Upload am besten nutzt steht in dem folgenden Artikel.

Bisher konnte man im Browser seinen Instagram Stream und sein Profil betrachten und fleißig Likes oder Kommentare verteilen. Aber ein Foto vom Rechner aus hochzuladen war sonst nur von der Smartphone- oder Tablet-App möglich.

Nun gibt es jedoch immer noch Smartphones, für die es keine eigene Instagram-App gibt. Aus diesem Grund bietet Instagram seinen Nutzern jetzt auch die Möglichkeit Fotos ohne App hochzuladen. Allerdings nur auf der mobilen Version der Website.

Mit einem kleinen Trick kann man Instagram aber auch mit dem Notebook oder dem stationären PC oder Mac nutzen. Hierzu muss man Instagram dazu bewegen auch auf „normalen“ Computern die mobile Website auszuliefern. Bei Google Chrome geht das einfach über die mitgelieferten Entwicklertools (Anleitung bei T3N) . Bei firefox könnte man ein Add-On wie z.B. User Agent Switcher benutzen.

Besonders für Unternehmen, Künstler, Fotografen und Blogger wird dies eine tolle Erleichterung sein. So muss man nicht mehr den Umweg gehen, seine Fotos von der Kamera auf den Rechner zu ziehen, eventuell zu bearbeiten und dann noch auf das Smartphone zu schicken, bis man sie endlich posten kann.

Die Vorteile durch das Hochladen aus dem Browser

  • Man braucht kein Smartphone oder Tablet, um Instagram aktiv zu nutzen.
  • Fotos können direkt vom Rechner hochgeladen werden – ohne Umweg über ein mobiles Endgerät.
  • Mit den Zugangsdaten kann man sich auf verschiedenen Rechnern einloggen und Bilder posten – auch bei Freunden oder im Internetcafé.

Die Nachteile im Vergleich zur Instagram-App

  • Filter können keine benutzt werden, auch Anpassungen wie bei der Helligkeit müssen am Rechner per Bildbearbeitungsprogramm im Vorfeld erfolgen.
  • Es können beim Upload keine Orte markiert werden, Geotags können aber später per Smartphone-App noch hinzugefügt werden.
  • Beim Upload ist es nicht möglich, Personen zu markieren, dies kann aber ebenfalls später in der Instagram-App nachgeholt werden.

Fazit

Unserer Einschätzung nach ist die Möglichkeit, Fotos vom Rechner zu Instagram hochladen zu können eine tolle Möglichkeit, sein Profil zu pflegen – besonders wenn man die verwendeten Bilder sowieso lieber mit einer digitalen Kamera vielleicht sogar mit einer Spiegelreflex-Kamera macht.

Für Nutzer, die hauptsächlich mit dem Handy fotografieren wird sich durch die Desktop-Lösung nicht sonderlich viel ändern. Es sei denn, für das Smartphone gab es bisher keine Instagram-App. Dann ist es eine Verbesserung um 100%.